Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) bilden das rechtsverbindliche Fundament für die gesamte Nutzung der durch Westfeld bereitgestellten Plattform sowie aller damit verknüpften Dienste und mobilen Schnittstellen. Als Betreiber richtet Westfeld sein Angebot an volljährige Endnutzer mit dauerhaftem Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland. Durch den Abschluss des Registrierungsprozesses oder die Inanspruchnahme einzelner digitaler Funktionen erklärt der Nutzer sein verbindliches Einverständnis mit diesen Regularien. Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Nutzers erlangen keine Gültigkeit, es sei denn, Westfeld hat deren Geltung vorab ausdrücklich in Textform bestätigt.
Im Rahmen dieses Regelwerks bezeichnet der Begriff „Dienste“ sämtliche auf der Plattform zur Verfügung gestellten Informationsangebote, Kontoverwaltungsfunktionen, Quotenausspielungen und Transaktionsschnittstellen. Als „Nutzerkonto“ wird das individuelle, passwortgeschützte Spielerkonto definiert, welches nach erfolgreicher Erstregistrierung und Stammdatenerfassung für eine einzelne natürliche Person angelegt wird. Sämtliche Urheberrechte, Markenrechte, Datenbankrechte und sonstigen Schutzrechte an den redaktionellen Inhalten, Schnittstellen und Softwaresystemen verbleiben uneingeschränkt bei Westfeld oder den jeweiligen Lizenzgebern und dürfen ohne vorherige Genehmigung weder vervielfältigt noch extern verwertet werden.
Die Bereitstellung sämtlicher Dienstleistungen erfolgt unter strikter Einhaltung der Vorschriften des Glücksspielstaatsvertrages (GlüStV 2021) sowie der begleitenden behördlichen Auflagen der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL). Hierzu gehören insbesondere die verpflichtende Anbindung an das zentrale Spielersperrsystem OASIS, die Einhaltung des anbieterübergreifenden monatlichen Einzahlungslimits in Höhe von maximal 1.000 € über das LUGAS-System sowie strenge Vorgaben zur Trennung von Spielerguthaben und Betriebsvermögen auf getrennten Treuhandkonten. Ergänzend zu diesen AGB gelten die Richtlinien für verantwortungsvolles Spielen sowie die separaten Datenschutzhinweise, welche die Verarbeitung personenbezogener Daten im Detail regeln.
Die Teilnahme an den angebotenen Diensten ist Personen vorbehalten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und voll geschäftsfähig sind. Jeder Nutzer darf zu jedem Zeitpunkt nur ein einziges Nutzerkonto führen; die Führung von Mehrfachkonten, Treuhandkonten im Auftrag Dritter oder Gemeinschaftskonten ist strikt untersagt. Zur Gewährleistung dieser Vorgaben führt Westfeld strukturierte Identitäts- und Bonitätsprüfungen (KYC-Verfahren) durch. Sollten im Rahmen des automatisierten oder manuellen Datenabgleichs unrichtige Angaben, gefälschte Nachweise oder Anzeichen für Geldwäsche festgestellt werden, behält sich Westfeld das Recht vor, das betreffende Nutzerkonto mit sofortiger Wirkung vorübergehend zu sperren oder dauerhaft zu schließen.
Alle finanziellen Transaktionen auf der Plattform – einschließlich Einzahlungen, Auszahlungen, Wetteinsätzen und Guthabenanzeigen – werden ausnahmslos in der Währung Euro (€) abgewickelt. Nutzer sind verpflichtet, Einzahlungen ausschließlich über Zahlungsmethoden vorzunehmen, die auf ihren eigenen Namen ausgestellt sind. Zudem unterliegen Wetteinsätze in Deutschland der gesetzlichen Sportwettensteuer in Höhe von derzeit 5,3 % gemäß § 17 des Rennwett- und Lotteriegesetzes (RennwLottG). Detaillierte Erläuterungen zur steuerlichen Veranlagung, zum Quotenabzug und zu den Abrechnungsmodalitäten finden sich im Leitfaden zur gesetzlichen Wettsteuer.
Westfeld behält sich das Recht vor, diese AGB bei veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen, richterlichen Entscheidungen oder technischen Weiterentwicklungen mit Wirkung für die Zukunft anzupassen. Registrierte Kunden werden über wesentliche Änderungen mindestens vier Wochen vor deren Inkrafttreten per E-Mail oder über einen gut sichtbaren Hinweis beim nächsten Login informiert. Widerspricht der Nutzer den geänderten Bedingungen nicht innerhalb dieser Frist in Textform, gelten die AGB als genehmigt. Im Falle eines form- und fristgerechten Widerspruchs steht beiden Parteien das Recht zu, das Vertragsverhältnis zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Bestimmungen ordentlich zu kündigen.